Stefan Schwander

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Name: Stefan Schwander
Alter: Ratinger Hof noch miterlebt!
Beruf: Musiker und Möbelbauer
Gelernter Beruf: Autodidakt

Geburtsort: Rheinfelden/Baden
Webseite: www.teilmoebliert.com

Der Name Stefan Schwander steht für zwei große „M“ – Möbel und Musik. Vor 30 Jahren kam der Mann aus Rheinfelden ins Rheinland. Lockmittel war damals der „Ratinger Hof“, der unser „Dorf“ einst bis weit über NRWs Grenzen bekannt machte. Nun gibt es den „Hof“ nicht mehr. Dafür aber den „Salon“ (des Amateurs). Genau dort fühlt sich Schwander heute zu Hause.

Und hier kann man ihn auch häufig in seinem Element erleben. Als „Antonelli“, „Harmonious Thelonious“, „A Rocket in Dub“, „Swimmingpool“, „Rhythm Maker“ – Schwander hat viele Pseudonyme. Hört man die Musik des Wahl-Düsseldorfers, lässt sich hier und da der Einfluss eines seiner Vorbilder heraushören, des amerikanischen Jazz-Pianisten Martin Denny, des „Father of Exotica“, dessen Stücke auch gerne mal von Papageien-Geschrei durchzogen sind.

Bei Schwander gesellt sich zu Exotik und Rhythmus melodische Elektronik. Die Kombination nimmt den Klängen das oft Verkopfte des Genres und macht sie eingängig, doch originell und immer Takt-voll. Sie gehen direkt in die Beine und den Bauch. Möbel hat Stefan Schwander schon als Schüler gebaut. Heute ist er einer der sechs Designer der Möbel-Galerie „Teilmöbliert“. Klare Linien, ohne Schnörkel, zurückhaltend, auch schon mal rosafarben, aber ohne dabei aufdringlich zu sein. Leichtigkeit schwingt mit. Die Funktion versteckt sich nicht hinter profilsüchtigen Entwürfen. Sie spielt die Hauptrolle. Alles wirkt wohldurchdacht. So wie Schwanders Stuhl aus naturfarbenem Flugzeugsperrholz, dem nachgesagt wird, der „bequemste Stuhl der Welt“ zu sein.
Musik und Möbel? Alles ganz klar.

MORGENS

Guten Morgen – wo trinkst du morgens Deinen Espresso in der Stadt, um wach zu werden? Nur zuhause.

Zum Sonntags-Brunch und ausgedehnten Frühstück trifft man dich… nicht.

Den besten Kaffee gibt es… bei Dimi, und in der schicken Mütze

MITTAGS

Lecker, gesund und frisch lunchen gehst du in Düsseldorf… Portugiese an der Kiefernstrasse.

NACHMITTAGS

Deine Lieblingsroute zum Spazierengehen, Schlendern, Kopf-Frei-Kriegen: Mit dem Fahrrad in den Hafen.

Drei Plätze in Düsseldorf, die du deinen Gästen unbedingt zeigen musst: Salon, Schicke Mütze, K21.

Zum Kaffeeklatsch mit Küchlein & Co. trifft man dich hier: Bei Fano.

ABEND

Wo verbringst du am allerliebsten einen gemütlichen Abend mit Freunden oder der Familie? Privat.

Welches Restaurant repräsentiert für dich am meisten den typisch-charakteristischen Geschmack von Düsseldorf?

Ein Restaurant, wo du immer mal hinwolltest, aber noch nie warst: Diverse Vietnamesen.

Dein absoluter Gastro-Geheimtipp-Lieblings-Spot, den du hier mit allen teilen möchtest?

Dein Lieblings-Altbier: Uerige und Füchschen.

NACHTS

Deine Lieblingsbar oder Dein Lieblingsbartender sind: Salon des Amateurs mit allen Georgiern die dort arbeiten.

Eine ganz besondere, erinnerungswürdige Nacht in Düsseldorf hast du wo verbracht? Im Salon again.

Dance the night away! Getanzt wird hier: Leider auch nur im Salon.

IMMER

Wo und wann fühlst du dich wie ein „richtiger Düsseldorfer“? Am Flughafen.

Was vermisst du an der Stadt, wenn du nicht in Düsseldorf bist? Meine Familie.

Könnte man Düsseldorf essen, schmeckt es nach…

Was liebst du am meisten an Düsseldorf? Ein paar Leute.

Was hasst du am meisten an Düsseldorf?

Gibt es Plätze oder Orte in der Stadt, die dich in deinem Job inspirieren? Museen und Galerien.

STIL

Wo suchst & findest Du Möbel für Deine Wohnung? Ich erfinde sie in meiner Werkstatt.

Deine Top 3 Shopping-Adressen in Düsseldorf? Lorettostrasse, *Real*.

Gibt es (einen) Düsseldorfer Designer oder Künstler, den du besonders schätzt und wenn ja, warum? Ich schätze meine Kollegen von Teilmöbliert.

Der beste Ort, um Leute zu beobachten? Die Strasse.

Nach welchen Regeln stylst du dich? Was geht gut und was geht gar nicht? Bin meistens anspruchslos und praktisch unterwegs.

Beschreibe den typischen Düsseldorfer-Stil in drei Worten: Zu viel Lärm um nichts.

ALLGEMEIN

Was ist dein Lieblingsessen? Pasta.

Wo oder wobei kannst du am besten entspannen? Bei Musik und beim Musikmachen.

Dein Lieblingsreiseziel ist? Porto.

Welches Buch liegt aktuell auf dem Nachtisch? Bass Culture.

Welchen Kinofilm hast du zuletzt gesehen? Wir schaffen das schon ( DVD-Achtziger Jahre).

Dein All-Time-Favorite-Movie? Butch Cassidy und Sundance Kid.

Aktuell läuft auf deiner Playlist/deinem Plattenspieler? Ryuichi Sakamoto / Musik aus Zimbabwe / Musik aus Bamako.

Dein All-Time-Favorite-Song? Golden Brown.

Für welchen Verein schlägt dein Herz? SC Freiburg und VfR Rheinfelden (a.d.).

Vielen Dank!

Text & Interview: Katja Hütte
Video & Fotos: Franz Schuier
© THE DORF 2016